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Tipps zum Assessmentcenter

Sie haben die erste große Hürde – die Bewerbung – geschafft!
Herzlichen Glückwunsch!!! Jetzt geht es in die zweite Runde: Sie warten auf die Tests. Früher waren es vorwiegend Allgemeinwissen und schulisches Wissen, das in den Einstellungstest für Berufseinsteiger ermittelt wurde. Diese gibt es natürlich auch heute noch. Doch inzwischen wird auch bei Ausbildungsplatzbewerbern und anderen Einsteigern immer mehr Wert auf die Schlüsselqualifikationen der Bewerber gelegt. Neben anderen Tests zur Ermittlung von Schlüsselqualifikationen (z.B. Persönlichkeitstests oder psychologische Tests) –  wird heute auch für Ausbildungsplatzsuchende immer mehr das Assessmentcenter angewendet.
Nach der Ausbildung ist dieses für Bewerbungen von Um- und Aufsteigern ein sehr wichtiges Instrument zur Bewertung zukünftiger Mitarbeiter.
Die wörtliche Übersetzung des Assessmentcenter lautet „Beurteilungs- oder Einschätzungs-Zentrum“. Mit ihm will man Verhaltensweisen bzw. Verhaltensdefizite (Fehlverhalten) bei den Testkandidaten feststellen.

Genormte Assessmentcenter für alle Betriebe gibt es nicht. Die Art, Dauer und natürlich auch die Strukturen sind in den einzelnen Firmen unterschiedlich, da ja auch auf verschiedene Schlüsselqualifikationen Wert gelegt wird.

Assessmentcenter können in Gruppen von mehreren Bewerbern (-innen) stattfinden. Es gibt aber auch solche, in denen Bewerber allein getestet werden.

Achtung: Sie werden in Assessmentcentern ganz genau beobachtet, wie Sie sich in Stresssituationen verhalten, wie Sie sich anderen gegenüber benehmen, wie Sie etwas tun. Weniger Ihr Wissen ist hierbei gefragt, sondern vor allem Ihr richtiges Verhalten in bestimmten Situationen. Andere Testverfahren (z.B. Test der Merkfähigkeit oder des logischen Denkens) können in ein Assessmentcenter mit einbezogen werden. Je nach Ausbildungsplatz und Firma sollen die Bewerber ihre Schlüsselqualifikationen unter Beweis stellen. Vorrangig sind es Flexibilität, Kommunikations- und Teamfähigkeit, Belastbarkeit, Einfühlungsvermögen, Kritikfähigkeit, Durchsetzungs- und Organisationsvermögen sowie Kontaktfähigkeit, nach denen die Testkadidaten häufig durchleuchtet werden. Sie werden bei der Bearbeitung der Aufgaben von Beobachtern (Assessoren) bewertet. Diese können Führungskräfte des Unternehmens oder auch externe Fachleute (z.B. speziell geschulte Mitarbeiter einer Unternehmensberatungsgesellschaft) sein.

Wichtig ist unbedingt, dass man sich möglichst gut auf ein Assessmentcenter vorbereitet.

Oftmals werden Assessmentcenter auch anders genannt. Eine große Bank nennt es „Kennenlern-Tag“, ein anderer Betrieb „Schnuppertag“, bei der Polizei kann es PAC heißen, weiter sind möglich „Beurteilungsseminar“ u. a. Oftmals wird man aber auch einfach zu einem Test, einem Vorstellungs- oder Einstellungsgespräch eingeladen und ein Assessmentcenter wartet auf die Bewerber.
Daher sollten Sie sich näher mit dem Assessmentcenter beschäftigen, um auch im Ernstfall auf alles vorbereitet zu sein. Denn es ist natürlich erheblich erfolgsversprechender, wenn man weiß, um was es geht, was die Tester wollen und wenn man sich schon einmal intensiv mit den verschiedenen Assessmentcentern auseinander gesetzt hat. Noch besser ist es natürlich, wenn man schon einmal geübt hat – in der Klasse, in der Familie, mit Freunden oder in der Clique oder mit Freund oder Freundin.


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